Geschichte der Ateliergemeinschaft

1897 zieht die Mulzer & Schöffel Pinsel- und Bronzefarbenfabrik

ins Rückgebäude der Mögeldorferstraße 30 mit Magazin und Kontor in der Künhoferstraße 22.

 

1934 sind Gustav Cantz und Richard Mulzer die Inhaber der Fabrik.

Die Mögeldorferstraße wird in Hohfederstraße umbenannt (nach Kaspar Hohfeder, Buchdrucker 1490).

 

Im August 1943 wird die Hohfederstraße einschließlich der Pinselfabrik zerstört. Während Bernhard Mulzer im Kriegseinsatz ist, wird die Firma von seiner Ehefrau und Gustav Cantz geleitet.

Nach der Zerstörung ist die Pinselfabrik behelfsmäßig in der Luisenstraße 10 in Fürth untergebracht.

 

1946 stellt Richard Mulzer einen Antrag auf Wiederaufbau der Pinselfabrik.

 

Antrag auf Wiederaufbau
Antrag auf Wiederaufbau

1953 ist er Alleininhaber der Mulzer und Schöffel Pinselfabrik Hecht-Fabrikate Hohfederstraße 30. Zu der neu errichteten Fabrik gehören nun auch das Vorderhaus und ein Garagenhof in der Künhoferstraße 22.

 

1980 verkauft Richard Mulzer die Pinselfabrik und vermietet die Räume an Maier und Georgs GmbH Installationen (im Hinterhaus Lager, vorne Verwaltung). Im Hof türmen sich Waschbecken wie Skulpturen.

Zur gleichen Zeit ziehen erste Künstler auf zwei Etagen ins Hinterhaus:

Gudrun Witsch und Hanns Herpich, Axel Pelzer, Günter Paule, Rainer Funk...


1991 zieht die Maier und Georgs GmbH aus. Das Ensemble wird an Künstler vermietet. Jetzt ist es eine richtige Ateliergemeinschaft.

 

Heute findet man Mulzer & Schöffel Hechtpinselfabrik bei Makopinsel GmbH in Burk hinter Ansbach.